Reise in die Vergangenheit

08.08. – 12.08.2011

Bericht einer „Reise in die Vergangenheit“ an der 18 Kindern, 3 Heckengäu-Naturführerinnen und 4 Praktikanten teilgenommen haben.

Montag: 7.30 Uhr Treffpunkt „Vogelherdle“.
Pflichtprogramm: Anmeldung, Regeleinweisung und Kennenlernen. Danach konnten die Gruppen namens Mammut, Säbelzahntiger, Höhlenbär und Wolf endlich in den Wald zum Lagerbauen. Supercoole, richtig große Holzlager mit verschlungenen Eingangspfaden, Sitzmöglichkeiten und Gärten entstanden.
Das stürmische Wetter mit leichten Regen hat leider unsere Zeltbehausungen zerstört.

Dienstag: Workshop Waffen und Schmuck
Nach dem alltäglichen Morgenstartspiel wurden mit Barbara aus Haselnussruten Pfeil und Bogen geschnitzt. Bei Anke konnten Speere mit Specksteinspitzen und wunderschöne Amulette aus Speckstein und Perlen hergestellt werden.
Erleichterung, die Zeltbehausung wurde von fleißigen Jungs des SVA wieder aufgestellt. Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle!

Mittwoch: Kreativtag Höhlenmalerei
Erde, Ziegelsteine, Kohle, Blätter und Beeren werden mit Steinen gemahlen, gesiebt, nochmals gemahlen, mit dem Mörser zu feinen Staub zerkleinert, in Gläsern mit Wasser und Binder angerührt. So entstehen nach harter Arbeit und unter fachkundiger Anleitung von Sabine Farben wie braun, rot, schwarz, weiß und lila!! für unsere Höhlenmalerei. Leider gibt es auf dem „Vogelherdle“ keine Höhlen, deren Wände wir hätten gestalten können, daher haben wir uns mit Holzbrettern beholfen, die jeder mit nach Hause nehmen kann.

Donnerstag: Ausflug in die Jetztzeit mit dem Ökomobil
Blumen der Streuobstwiese sammeln und bestimmen, wurde ganz klar vom Fangen von Kleintieren, die in eine Filmdose passen, getopt. Im Ökomobil lassen sich die kleinen Tierchen mit Riesenlupe und Mikroskop gut beobachten und bestimmen. Am Schluss stand die Ausstellung unserer Sammelobjekte, die Mikroskopvergrößerungen am Riesenbildschirm zeigt; da wird ein Auge einer Kurzfühlerschrecke schnell mal 40 cm groß!

Freitag: Urzeit-Olympiade
Gefährliche Flussüberquerung, Bogenschießen, Steinweitwurf, Mehl mahlen, Spurensuche … und natürlich Feuer machen mit Feuerstein und Schwedenstahl. Nach ausgiebigem Wettkampf gab es als Belohnung ein selbst gebackenes Stockbrot am Lagerfeuer.

Nach einer erlebnisreichen Woche möchten ich mich ganz herzlich bei Sabine Frenzel und Anke Stickel sowie den Praktikanten Pia und Rike Limmeroth, Sebastian Knapp und Marcel Schindler für die Unterstützung bedanken.

Barbara Rommel




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