Fairtrade – fairer Handel

10. – 13.04.2014

Am Dienstag, den 10.06.2014, begrüßten Natalie, Katja und Daniela 28 Kinder, die begeistert an der Fairtrade-Woche teilnehmen wollten. Die Kinder waren zwischen 4 und 13 Jahren alt. Trotz dieser großen Altersspanne entstanden viele Freundschaften. Nach dem gemeinsamen Frühstück liefen wir zum Blumenhandwerk Stefanie Brodbeck. Beim Eiscafé Angelo machten wir einen kleinen Zwischenstopp, um uns bei einer Kugel Eis zu stärken. Beim Blumenhandwerk erzählte uns Ute Heinemann, warum sie im Laden fair gehandelte Rosen verkaufen. Im Anschluss bekam jedes Kind noch eine Tomatenpflanze geschenkt.Zurück in der Buchhaldenhalle durfte jeder noch spielen, wozu er Lust hatte.

Am Mittwoch liefen wir um 8:30 Uhr zum Fair-Laden nach Dachtel. Nach zweistündiger Wanderung kamen wir dort erschöpft an, wo uns Frau Horn schon erwartete. Gespannt lauschten wir ihren Erzählungen über die Produktion von Fußbällen in Pakistan und den fairen Handel von Schokolade, die von Kakaobauern von der Elfenbeinküste stammt. Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Durch gerechte Handelsbeziehung soll die Situation der benachteiligten Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Südamerika verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Als erste Gemeinde im Landkreis Böblingen und als 81. Kommune in Deutschland wurde Aidlingen der Titel einer Fairtrade-Gemeinde verliehen. Als wir von Dachtel wieder zurück wollten, durften wir zum Glück mit dem Bus nach Aidlingen fahren. Allen hat es Spaß gemacht und für unsere Kleinen war es der Höhepunkt des Tages. Herzlichen Dank an Frau Horn, die eine so tolle Präsentation vorbereitet hat.

Der vorletzte Tag begann wieder mit dem Morgenkreis. Danach gab es Frühstück. Jeder aß sein Vesper und danach war freies Spiel. Um 9:30 Uhr ging eine kleine Gruppe in die Schulküche, um das Mittagessen vorzubereiten. Es wurde Basmatireis aus dem Fair-Laden, Nudeln und Pesto gekocht. Einige der Kinder schnitten eine 10 kg Wassermelone für den Nachtisch. Um halb zwölf aßen wir alle gemeinsam. Jedem hat es geschmeckt und so hatten wir einen schönen Tag.

Der letzte Tag begann wie üblich mit dem Morgenkreis. Um 9:15 Uhr wanderten wir zur Metzgerei Adler. Der Familienbetrieb besteht in dritter Generation seit 65 Jahren. Was heute „Fair Trade“ heißt, lebt die Metzgerei seit jeher. Denn er holt Kühe und Schweine für die Wurstherstellung von Bauern aus der Region. Das Mischen von Fleisch, Eis und Gewürzen im Kutter sowie das Befüllen der (künstlichen) Därme beobachteten alle Kinder mit Spannung. Wenn die Würste aus dem Räucherraum kommen, müssen sie kontrolliert abgekühlt werden, so erklärte es ihnen Michael Zweigart. Als die Würste aus dem Brühkessel kamen, durfte jedes Kind eines der warmen und leckeren Saitenwürstchen essen. Somit bedanken wir uns auch recht herzlich bei der Familie Zweigart, dass sie uns alles so gut gezeigt und erklärt haben.

Es war eine schöne Woche, die leider viel zu schnell zu Ende gegangen ist.

 

 

 




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